Bittersüße Romanze

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Im Folgenden habe ich einen Review zu dem aktuellen Romance-Anime „Orange“ geschrieben, dessen letzte Episode vor Kurzem erschienen ist.

Der Anime basiert auf einem Manga von Ichigo Tanako, es hält sich relativ gut an den Plot des Mangas. Dieser erscheint im Carlsen Verlag, es liegt in der ersten Auflage (ich denke dass es nur bei der ersten bleiben wird) eine wunderschöne farbige Postkarte dabei. Den Manga kann man direkt beim Verlag erwerben.

 

Story

Die junge Naho, ein hübsches Mädchen mit großen, grünen Augen verschläft zum ersten Mal in ihrem ganzen Leben. Hastig zieht sie sich an und schnappt sich einen Brief auf der Kommode, der an sie selbst adressiert ist. Neugierig öffnet sie diesen im Unterricht und ließt, dass ihr Zukünftiges Ich ihr schreibt, dass sie heute morgen verschlafen hat und sich neben sie ein Transfer-Schüler sitzen wird. Kakeru, dunkelhaarig mit irgendwie traurigen Augen  kommt in ihr Leben, und genau das ist der Grund warum ihr zukünftiges Ich ein Anliegen an sie hat.

 

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Als Naho neugierig weiter ließt, erfährt sie, dass ihr zukünftiges Ich mit einer Last nicht mehr klar kommt. Sie soll sich und wird sich auch mit Kakeru anfreunden. Ihr zukünftiges ich fühlt sich schrecklich deswegen, also soll Naho verhindern, dass Kakeru in einer nicht all zu weit entfernten Zukunft sterben wird.

Es ist erstmal zu viel für sie, denn theoretisch ist so etwas wie Briefe durch die Zeit schicken nicht möglich. Aber was ist schon Theorie? Der Brief beschreibt die kommenden Wochen und Tage, an denen etwas passieren wird. Was Naho tun und lassen sollte, wie sie besser reagieren sollte und Probleme, die selbst Naho in der Gegenwart Probleme bereiten, wie einfach offen mit Kakeru zu sprechen.

 

Mit der Zeit verändert sie sich, ebenso als die Schülersprecherin in die Sache einmischt, in Naho andere Gefühle aufwallen und trotzdem ihre Freunde stets zu ihr halten. Aus einem Abend mit Feuerwerk wird ein besserer Abend als den, den ihr zukünftiges ich hatte, und auf dem Sportfest kommt es zu weiteren Ereignissen zwischen Kakeru und Naho.

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Schlussendlich wird auch der Tag kommen, an dem Kakeru sterben wird. Fehler werden gemacht, um aus ihnen zu lernen. Und an jenem letzten Tag wird es sich entscheiden, was das Schicksal mit Kakeru und Naho vorhat.

Im Anime gibt es ein paar Szenen, in dem die zukünftige Naho mit ihrem Ehemann, Kind, und ihren Freunden ihre, Freund nachtrauern und die Oma besuchen werden. Sei alle glauben daran, dass wenn sie etwas besser gemacht hätten, würde Kakeru noch unter ihnen weilen und Naho hätte früher von seinen, und er von ihren Gefühlen erfahren.

 

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Animation

Der Anime wirkt auf den Betrachter weich, hell und auch ein wenig sanft gehalten. Die Story ist melancholisch, ein wenig mit Schuldgefühlen geprägt und den romantischen Aspekten, was mit den sanften Farben und den weichen Linien zum Ausdruck gebracht wird.

Das Charakterdesign ist genauso wie im Manga dazu, es ist eine wirklich gute Übertragung (wenn ich mich so ausdrücken darf ^^) Anfangs wirkt Naho ein wenig naiv auf einen, aber aus ihr wird noch eine besondere Frau, die etwas erreichen kann.

Die Zeichnungen sind nicht mit typischen Shojo-Elementen, d.h. glitzernde Hintergründe oder errötende Gesichter, es ist eine eher neutrale Betrachtung der Geschehnisse und das Geheimnis um den Brief, nicht so stark die Beziehung zwischen Naho und Kakeru. Es ist aber wirklich ein hübsches Werk, welches sich lohnt, anzusehen alleine wegen den rührenden Story-Elementen.

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Musik

Das erste Opening  heißt „Hikari no Hahen“, gesungen von Yu Takahashi. Es zeigt die Protagonisten nacheinander, aber sie wirken eher betrübt. Das Lied selbst hat einen eher melancholischen Eindruck und die einzelnen Szenen sind weiß mit dem Gesicht.

Das Ending „Mirai“ von Kobukuro zeigt verschieden Orte in der Handlung von Orange, mal die Schule oder sonnige Plätzchen. Im späteren Verlauf des Animes verändern sich die gezeigten Szenen, es ist in Sepia und wir sehen die Orte von Orange. Die Melodie und die Stimme lassen es eher melancholisch, ein wenig traurig und wehmütig wirken. Es passt im Gesamten wirklich gut zu der Story.

 

Zusammenfassung

Es ist keine dieser „kitschigen“ Romance- Animes (oh nein, hier kommt Tsuki mit ein paar scharfen Worten was Romance angeht!) aber es läuft nicht nach dem typischen Verlauf ab, wie man es von einem Romance – Anime etwartet. Die Gefühle zwischen Naho und Kakeru werden gezeigt, aber es ist nicht so, als ob sie im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Es geht in erster Linie darum, Kakeru besser kennen zu lernen und ihm vor seinem Tod zu bewahren.

Die Animation und die Musik geben dem Ganzen einen sanften, ein wenig traurigen Stil und richten den Fokus mit darauf, dass der Tod ein wirklich Tragisches Ereignis ist.

Man bildet sich Meinungen immer selbst, aber ich finde ihn wirklich sehr schön für Leute, die eher auf weniger Romance stehen sondern auch auf einen Hauch Drama, die Liebe sanft im Spiel und ein wenig Kummer mit den Protagonisten mit zu fühlen. Aber natürlich hat jede Episode einen Cliffhanger, also empfehle ich immer die Episoden am Stück anzusehen, es ist schon immer interessant gewesen, jedes Mal auf das Neue zu warten, bis Crunychroll endlich neue Episoden freigab.

Ich habe hoffentlich so Spoiler-frei wie möglich geschrieben, wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Eure Tsuki

 

 

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Autor: tsukinopapermoon

Bloggerin, Otaku

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