Die Kissenflüsterer gegen Herzschmerz

Als ich auf der Suche nach einem guten Anime war, ist mir auf der Startseite meines liebsten Hosters Proxer eine Serie untergekommen, die einen ganz lieben Eindruck macht. Ein Junge, der auf einem Kissen liegt in flauschigen Klamotten. Natürlich will ich wissen, was es damit auf sich hat! Im Folgenden stelle ich euch Makura no Danshi vor.

Story:

Wenn man diesen Anime eine Geschichte zuordnen könnte? Es ist eigentlich nur ein Monolog vom Kissenjunge zum Zuschauer. In der Beschreibung schon kam heraus, dass es sowas wie ein Anime gegen Herzschmerz sein sollte, weshalb ich ihn auch irgendwie mit etwas Skepsis angesehen habe. Merry, der Junge aus der ersten Folge, sitzt auf seinem Bett und fragt nach deinen Bedürfnissen und erzählt von einer Katze und wie er den schönen Sonnenuntergang betrachtete. Klingt ziemlich einfältig, ist aber eigentlich ein ziemlicher interessanter Kurz-Anime. Zum Ende gibt es liebevolle Gute-Nacht-Grüße.

In der nächsten Episode erwartet uns etwas anders. Nichtmehr diese kuschelige Schlafzimmer-Szene, sondern ein junger Herr blickt uns an. Natürlich darf der Zuschauer sich nicht nur von ihm, sondern auch von anderen Jungs verwöhnen lassen.

Dahinter war wohl wirklich der Gedanke, mit diesen Kissenjungs, den Herzschmerz-leidenden etwas gutes zu tun, indem Bishonen-Jungs ihnen gute Nacht wünschen.

Jede Episode stellt dir eine Sorte Jungen vor und wie sie dich in den Schlaf umarmen, wie zum Beispiel den Senpai-Jungen.

kissenjungeEp1

Merry, der erste der „Kissenjungs“

Animationen:

Das Ganze hält sich an Standbildern oder kleinen animierten Szenen, indem der Junge dir etwas erzählt. Der Zeichenstil ist wirklich nicht schlecht! Die typischen Elemente für den passenden Mädchenanime, wie weiche passende Männerstimmen und wunderbare, groß liebevoll dreinblickende Augen können einem das Herz erwärmen.

Die Episoden sind nur rund vier bis sieben Minuten lang, was etwas qualitativ schlecht wirken könnte, aber daher dass es nur kleine Flüstereien zum Einschlafen sind, finde ich das nicht negativ.

Gerne würde ich etwas ausführlicher dazu schreiben, aber das Format zu diesem Anime ist wirklich sehr klein. Man kann es als abendliche Einschlaf-Hilfe ansehen oder zwischendurch, es macht wirklich immer was her.

episode2

Der Senpai-Junge schenkt uns Tee ein

Opening:

Im Opening geht es natürlich um das Einschlafen! Man sieht die Silhuetten der folgenden Jungs und einige flauschige Schafe. Anfangs dachte ich: „Omg, worin soll das denn enden?“ aber es ist keineswegs niedlich und kindisch. Kleine Anspielungen, die verschieden aufgefasst werden können, sind überall im Anime zu finden. Bisher kann ich das Opening nicht verlinken, denn da der erste Versuch von einem Uploader keine Tonspur hat….

Finden könnt ihr den Anime zum Beispiel hier.

opening

Nicht nur für Menschen mit Herzschmerz was, das ist meine Rezension nach langem! Ich werde nun mal ein paar größere Projekte anstreben.

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Autor: tsukinopapermoon

Bloggerin, Otaku

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